Baustromverteiler aufstellen, beim Versorger anmelden und für die Bauphase einsatzbereit halten: Wir kümmern uns um die provisorische Stromversorgung Ihrer Baustelle – schlüsselfertig von der Anmeldung bis zum Abbau.
Ob Neubau, Anbau, Kernsanierung, Außenanlagen oder Abriss: Sobald Maschinen, Bauheizungen, Werkzeuge, Baustellenbeleuchtung oder Bautrocknungen laufen, braucht die Baustelle einen eigenen, normgerecht abgesicherten Stromanschluss – den klassischen Baustromverteiler. Eine fliegende Verlängerung vom Nachbarn oder dem Schuko-Anschluss in der Garage ist weder zulässig noch sicher: Bauwerkzeuge ziehen kurzzeitig hohe Ströme, mit Sand, Regen und Beton ist die Schutzanforderung deutlich höher als im Wohnbereich, und im Schadensfall haftet der Bauherr persönlich für nicht fachgerecht aufgestellte Provisorien. Wir liefern den passenden Baustromverteiler, melden ihn beim zuständigen Netzbetreiber (Mainova in Frankfurt, Süwag in der Region Wiesbaden/Königstein/Taunus, ESWE Versorgung im Stadtgebiet Wiesbaden, Syna in Teilen des Hintertaunus) an, stellen ihn auf, prüfen ihn und kümmern uns nach Bauende um Abbau und Abmeldung. Schlüsselfertig.
Unsere Baustromverteiler sind nach DIN VDE 0100-704 (Errichtung von Niederspannungsanlagen auf Baustellen) gebaut und nach DGUV Vorschrift 3 prüfgerecht ausgerüstet. Sie kommen mit FI-Schutzschalter Typ A (für klassische Werkzeuge) bzw. Typ B (für Wechselrichter, Frequenzumrichter, PV-Bautransformatoren), Leitungsschutzschaltern, CEE-Steckdosen 16 A und 32 A in Drehstromausführung sowie ausreichend Schuko-Steckdosen für Werkzeuge, Bauleuchten und Bauradio. Auf Wunsch ergänzen wir Bauzähler, Hauptschalter, Türverschlussplombierung, Diebstahlsicherung und Erdungsanschluss am Schraubfundament.
Die richtige Größe richtet sich nach dem zu erwartenden gleichzeitigen Leistungsbedarf. Für eine kleine Sanierung mit Hammerbohrer, Werkzeug und Bauleuchten reicht ein 32-A-Verteiler völlig aus (ca. 22 kVA). Für einen Neubau, auf dem Hausgeräte, Kran, Bautrockner und mehrere Großwerkzeuge gleichzeitig laufen können, empfehlen wir 63 A (ca. 43 kVA). Bei Großbaustellen, Bautrocknungen mehrerer Geschosse oder Industrievorhaben planen wir Mehrverteiler-Lösungen mit Hauptverteiler und mehreren Unterverteilern. Wir beraten Sie ehrlich – ein zu kleiner Verteiler löst ständig die Sicherung aus, ein zu großer ist unnötig teuer in Anmeldung und Miete.
Bevor der Verteiler unter Spannung gehen darf, muss er beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden. Erforderlich sind Bauadresse, Flurstück, Bauherr, Anschlussleistung, geplante Nutzungsdauer, Art der Anschlussstelle (Hausanschluss, Verteilerkasten in der Straße, Bauanschluss-Säule), Lageplan und – je nach Versorger – ein Inbetriebnahmeantrag, ein Vordruck E.8 oder TAB-Anmeldung sowie der Eintrag im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers. Wir sind als Meisterbetrieb in den Installateurverzeichnissen aller relevanten Netzbetreiber gelistet und übernehmen die komplette Anmeldung inklusive Termin mit dem Netzbetreiber-Monteur und Plombierung des Bauzählers.
Ein häufig übersehener Punkt: Sobald auf der Baustelle Geräte mit Frequenzumrichter (z. B. moderne Bauheizungen, Schweißgeräte mit Inverter, Wechselrichter für Bau-PV oder Akku-Ladegeräte) angeschlossen werden, muss der Baustromverteiler einen FI-Schutzschalter Typ B (allstromsensitiv) enthalten – ein klassischer FI Typ A würde glatte Gleichfehlerströme nicht erkennen und fällt im Ernstfall blind. Unsere Baustromverteiler sind ab Werk mit Typ B oder mit Typ-B-Vorrüstung lieferbar; wir klären beim Vor-Ort-Termin, was Sie tatsächlich benötigen, damit Sie nicht für ein teures Bauteil bezahlen, das Sie gar nicht brauchen.
Baustellen sind Arbeitsstätten – damit greifen die Vorschriften der Berufsgenossenschaft, insbesondere DGUV Vorschrift 3. Konkret heißt das: Baustromverteiler werden alle 3 bis 6 Monate (je nach Beanspruchung) geprüft, ortsveränderliche elektrische Geräte mindestens halbjährlich. Wir liefern den Verteiler mit erstem Prüfaufkleber, übernehmen auf Wunsch die wiederkehrende Prüfung und stellen Prüfprotokolle für Bauleitung, Berufsgenossenschaft oder Versicherung aus. Damit sind Sie auf der sicheren Seite, falls es zu einem Unfall oder einer Begehung kommt.
Der Verteiler steht auf einem stabilen Fundament (Schraubfundament im Erdreich, Schwerlastsockel auf Asphalt oder am vorhandenen Hausanschluss-Kasten), wird ordnungsgemäß geerdet und gegen Witterung mit Schutzdach versehen. Bei Diebstahlrisiko (insbesondere bei Kupferleitungen!) sichern wir den Verteiler mit Vorhängeschloss, Stahlmanschette und – auf Wunsch – einem GPS-Tracker mit Bewegungsalarm. In sensiblen Lagen empfehlen wir die Aufstellung im verschließbaren Bauzaun bzw. in einer abschließbaren Werkzeugkiste.
Sie bauen einmalig und brauchen den Verteiler nur für drei bis neun Monate? Dann ist Miete in der Regel die wirtschaftlichere Lösung – wir vermieten Baustromverteiler tage-, wochen- oder monatsweise inklusive Anmeldung, Aufstellung, DGUV-V3-Prüfung und Abbau. Sie planen mehrere Bauvorhaben hintereinander oder bauen größere Außenanlagen (Garten, Pool, Gewerbe-Erweiterung)? Dann lohnt sich oft der Kauf, ggf. mit Wartungsvertrag, damit DGUV-V3-Prüfungen automatisch durchgeführt werden. Wir kalkulieren beide Varianten transparent, sodass Sie die für Sie passende Wahl treffen können.
Außerhalb des Bauwesens nutzen wir dieselbe Technik für temporäre Veranstaltungen: Stadtfeste, Vereinsabende, Hochzeiten im Garten, Open-Air-Konzerte, Filmproduktionen, Messeauftritte. Auch hier melden wir den Anschluss an, stellen den Verteiler auf, prüfen ihn nach DGUV V3 und bauen nach dem Event wieder ab. Wir kennen die Vorgaben der Ordnungsämter in Wiesbaden, Frankfurt, Königstein und Bad Soden / Kelkheim / Königstein und unterstützen bei kurzfristigen Genehmigungen.
Wenn Ihre Baustelle noch keinen Hausanschluss hat, muss zuerst ein Bauanschluss beim Netzbetreiber beantragt werden – das ist eine zeitlich begrenzte Versorgungsleitung vom nächsten Verteilerkasten oder Trafo bis zu Ihrer Bauanschluss-Säule. Wir bereiten den Antrag vor, leiten ihn an den Netzbetreiber weiter, koordinieren den Aufstellungstermin und sorgen dafür, dass Bauanschluss und Baustromverteiler zueinander passen. Vorlaufzeit beim Netzbetreiber: in der Regel 4 bis 8 Wochen, bei einfachen Standorten manchmal schneller – wir sagen Ihnen frühzeitig, wann Sie spätestens beantragen müssen.
Sie nennen uns Bauadresse, geplante Geräte, Bauphase und gewünschten Aufstellort – wir empfehlen Verteilergröße und Anschlussart.
Wir reichen die Anmeldung beim Netzbetreiber ein, holen Bauanschluss-Genehmigung und koordinieren den Termin mit dem Versorger-Monteur.
Verteiler aufstellen, erden, plombieren lassen, Funktionsprüfung, FI-Test – und ab dann ist Strom auf der Baustelle.
DGUV-V3-Prüfung im 3- bis 6-Monats-Rhythmus, Wartung, Reparatur, Tausch defekter Komponenten – wir sind im Hintergrund Ihr Service.
Nach Bauende bauen wir den Verteiler ab, melden ihn beim Netzbetreiber ab und entsorgen Bauleitungen fachgerecht.
Anmeldung, Aufstellung, Prüfung, Abbau – alles aus einer Hand, Sie haben einen Ansprechpartner.
DIN VDE 0100-704 Errichtung, DGUV V3 Wiederholungsprüfung – Bauleitung und Versicherung haben den Nachweis.
Als gelistete Installateure beim Netzbetreiber bekommen wir Termine schneller – das spart Wochen.
Wir kalkulieren beide Optionen transparent – Sie nehmen, was wirtschaftlich passt.
Vorhängeschloss, Stahlmanschette, optional GPS-Tracker – Kupferdiebstahl wird teuer, wir beugen vor.
Bei Engpässen können wir Ersatzverteiler oft binnen Tagen liefern – fragen Sie an.
Die Miete eines 32-A-Verteilers liegt – je nach Region und Mietdauer – im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich pro Tag bzw. mittlerer dreistelliger Bereich pro Monat, plus Anmeldung beim Netzbetreiber, Aufstellungspauschale und Prüfung. 63-A-Verteiler liegen entsprechend höher. Beim Kauf bewegen wir uns für gute Geräte im niedrigen vierstelligen Bereich. Wir nennen Ihnen den Festpreis nach kurzer Bedarfsabfrage.
Wenn ein Hausanschluss vorhanden ist und nur der Bauzähler eingebaut werden muss: 1 bis 3 Wochen. Wenn ein neuer Bauanschluss gelegt werden muss: 4 bis 8 Wochen, in Einzelfällen auch länger. Wir empfehlen, frühestmöglich anzumelden – wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, wann Sie spätestens beauftragen müssen.
Wenn auf der Baustelle Geräte mit Frequenzumrichter laufen (moderne Bauheizung, Inverter-Schweißgerät, PV-Wechselrichter, Akku-Schnellladegeräte), ja – ein FI Typ A würde im Fehlerfall nicht zuverlässig auslösen. Im klassischen Werkzeug-Betrieb reicht meist Typ A. Wir klären das beim Vor-Ort-Termin und liefern den passenden Verteiler.
Ja – nach DGUV Vorschrift 3 in 3- bis 6-Monats-Intervallen, je nach Beanspruchung der Baustelle. Wir liefern den Verteiler mit erstem Prüfaufkleber, übernehmen auf Wunsch alle Folgeprüfungen und stellen Protokolle für Bauleitung und BG aus.
Nein – die Anmeldung beim Netzbetreiber, das Setzen des Bauzählers und die Erstinbetriebnahme dürfen nur von einem im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers gelisteten Elektrofachbetrieb erfolgen. Wir sind in den Verzeichnissen von Mainova, Süwag, ESWE und Syna gelistet und erledigen das für Sie.
Wir versichern unsere Mietverteiler gegen Diebstahl und Sachbeschädigung; im Schadenfall reicht eine kurze Schadensmeldung. Trotzdem empfehlen wir Diebstahlsicherung mit Schloss und ggf. GPS-Tracker, weil Bauunterbrechungen für Sie teurer sein können als der Verteiler selbst.
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