Neuer Herd, neuer Backofen, neues Induktionskochfeld? Wir prüfen Ihren Anschluss, klemmen das Gerät normgerecht an, messen Schutzleiter und Drehfeld und übergeben ein Inbetriebnahmeprotokoll – meist innerhalb von 1 bis 3 Werktagen vor Ort.
Ein Herd, ein Induktionskochfeld oder eine Herd-Backofen-Kombination ist eines der leistungsstärksten Geräte im ganzen Haushalt – schnell sind 7 bis 11 Kilowatt Anschlussleistung über drei Außenleiter, einen Neutralleiter und einen Schutzleiter zu klemmen. Falsch angeklemmt, mit vertauschten Phasen, fehlender Brücke oder unsachgemäß abisolierten Adern, kann das Gerät heißlaufen, das Kochfeld nur in einzelnen Zonen funktionieren oder im Schadenfall die Versicherung den Brandschaden ablehnen, weil der Anschluss nicht durch eine Elektrofachkraft erfolgt ist. Genau deshalb hat sich auch der ZVEH klar positioniert: Der Herdanschluss ist kein „Mach-ich-mal-eben"-Job für den Hausherrn, sondern eine Aufgabe für eine eingetragene Elektrofachkraft, die nach Anschluss Schutzleiter, Isolation und Drehfeld misst und ein Inbetriebnahmeprotokoll erstellt.
Als Meisterbetrieb in Wiesbaden, Frankfurt, Königstein und im Taunus schließen wir täglich neue und gewechselte Herde, Backöfen, Kombigeräte und Kochfelder an. Sie können uns am Telefon Modell und Anschluss-Situation nennen, wir geben Ihnen einen verbindlichen Festpreis und einen Termin innerhalb von 1 bis 3 Werktagen. Vor Ort prüfen wir den vorhandenen Anschluss, klemmen Ihr Gerät normgerecht an, messen Schutzleiter und Drehfeld, machen einen Funktionstest und hinterlassen Ihnen das Inbetriebnahmeprotokoll – schwarz auf weiß für Ihre Versicherung.
Zuerst prüfen wir den vorhandenen Anschluss: Liegt eine 5-adrige Drehstromleitung NYM-J 5×2,5 mm² oder NYM-J 5×4,0 mm² an? Welche Sicherung sitzt vor dem Stromkreis (typisch B16 oder B32)? Ist der FI-Schutzschalter Typ A mit 30 mA Auslöseschwelle vorgeschaltet (Pflicht nach DIN VDE 0100-410 in jeder neuen oder veränderten Anlage)? Sitzt die Geräteanschlussdose UP an der richtigen Stelle? Sind die vorhandenen Adern in gutem Zustand oder schon verbrannt von einem früheren Anschluss?
Dann lesen wir das Datenblatt Ihres Herstellers: Welche Klemmenbelegung erwartet das Gerät – ein-, zwei- oder dreiphasig? Welche Brücken müssen gesetzt werden? AEG, Bosch, Siemens, Miele, Bauknecht, Neff, Constructa, Gaggenau, Beko, Whirlpool, Samsung, LG, Hisense, Smeg – jeder Hersteller hat eigene Klemmenpläne, die wir vor Ort genau befolgen. Anschließend wird angeklemmt, mechanisch gesichert (Zugentlastung, korrekte Adernlänge), die Geräteanschlussdose ordentlich verschlossen.
Nach dem Anklemmen kommt die normgerechte Erstmessung mit dem Installationstester: Schutzleiterprüfung (niederohmig zum Erdungspunkt), Isolationswiderstand (mindestens 1 MΩ zwischen aktiven Leitern und Schutzleiter), Drehfeldprüfung (Phasenfolge L1-L2-L3 muss stimmen, sonst dreht der Lüfter im Backofen falsch herum), FI-Test mit Auslösestrom und Auslösezeit. Erst wenn alle Messwerte stimmen, schalten wir das Gerät ein und machen einen Funktionstest aller Kochzonen, Backofen-Funktionen und ggf. Pyrolyse, Dampfgarer-Wassersystem und Dunstabzug-Kombi-Funktion.
Eine Frage, die immer öfter kommt: „Mein neuer Induktionsherd braucht 400 V, ich habe aber nur eine Schuko-Steckdose – was nun?" Antwort: Ein Schuko-Anschluss (230 V, 16 A) liefert maximal ca. 3,7 kW, ein vollwertiges Induktionskochfeld benötigt 7 bis 11 kW. Eine reine Schuko-Verkabelung ist also nicht ausreichend – wir verlegen den nötigen Drehstromkreis 5×2,5 mm² oder 5×4,0 mm² vom Verteiler, setzen einen passenden FI-Schutzschalter Typ A mit 30 mA, eine eigene Sicherung (B16 oder B32) und eine Geräteanschlussdose. Den Leitungsweg suchen wir substanzschonend – meist über Sockelleisten, Decke, Hohlräume oder Kabelkanal. Im Regelfall ist das in einem halben Tag erledigt, ohne große Stemmarbeiten.
Backofen und Kochfeld können entweder gemeinsam an einer Geräteanschlussdose hängen (klassische Standardlösung – typisch bei autarken Kochfeldern mit eigener Bedienung) oder jeweils getrennt mit eigener Sicherung angeschlossen werden (besser bei großen Pyrolyseherden, die viel Strom ziehen, oder wenn der Backofen separat aus- und einschaltbar sein soll). Mikrowelle, Dampfgarer und Wärmeschublade haben in der Regel eigene Schuko-Anschlüsse; wir prüfen, ob die Steckdosen an der richtigen Stelle sitzen und ob der Stromkreis ausreichend dimensioniert ist (zwei Mikrowellen plus Wärmeschublade auf einem 16-A-Stromkreis können knapp werden).
Sie bekommen am Ende ein schriftliches Inbetriebnahmeprotokoll mit den Messwerten, Datum, Modellbezeichnung des Geräts und Stempel des Meisterbetriebs. Das Protokoll ist relevant, falls es jemals zu einem Brand-, Wasser- oder Sachschaden kommt: Versicherungen fragen routinemäßig nach dem Nachweis, dass ein leistungsstarkes Gerät durch eine Elektrofachkraft angeschlossen wurde. Mit unserem Protokoll sind Sie auf der sicheren Seite. Auch für Vermieter, die einen Herd in einer Mietwohnung tauschen, ist das Protokoll Teil der Verkehrssicherungspflicht.
Auf Wunsch demontieren wir den alten Herd, klemmen ihn fachgerecht ab, übernehmen den Transport zum Wertstoffhof oder organisieren die Entsorgung über einen Schrotthändler. Bei Mietern, die nur den Anschluss eines mitgebrachten Herds brauchen, machen wir das auch sauber – inklusive Wiederherstellung der Geräteanschlussdose mit Blindkappe, falls Sie ohne Herd ausziehen.
Vermieter, Hausverwalter und WEG-Verwaltungen können uns mit dem Anschluss von Mieter-Herden direkt beauftragen – Rechnung geht an die Verwaltung, der Mieter bekommt einen Termin per E-Mail bestätigt. Auf Wunsch dokumentieren wir den Zustand der Anlage vor und nach dem Anschluss mit Fotos, damit es bei späterem Mieterwechsel keine Diskussionen gibt.
Sie nennen uns Hersteller und Modell, ggf. Foto der vorhandenen Anschlussdose – wir nennen Festpreis und Termin.
Wir prüfen den Anschluss: Leitungsquerschnitt, Sicherung, FI-Schutz, Geräteanschlussdose, Zustand der Adern.
Klemmenplan beachten, Brücken setzen, Zugentlastung sichern, Geräteanschlussdose verschließen.
Schutzleiter, Isolation, Drehfeld, FI-Auslösung – alle Kochzonen, Backofenfunktionen, Pyrolyse, Lüfter testen.
Sie bekommen das Inbetriebnahmeprotokoll, kurze Einweisung – das war's. Auf Wunsch Demontage Altgerät.
Termin innerhalb 1–3 Werktagen – auch wenn die neue Küche schon geliefert ist und der Herd „brennt".
Inbetriebnahmeprotokoll mit Messwerten und Stempel – im Schadenfall zählt der Nachweis der Fachkraft.
Wir lesen das Datenblatt: Brücken, Klemmenplan, ein-/zwei-/dreiphasig – exakt nach Hersteller-Vorgabe.
Sie wissen vor dem Termin, was es kostet – keine Überraschung auf der Rechnung.
Neuer Induktionsherd, alte Schuko-Verkabelung? Wir rüsten den Drehstromkreis nach – meist in einem halben Tag.
Auf Wunsch klemmen wir den alten Herd ab, transportieren ihn ab und entsorgen fachgerecht.
Bei einem vorhandenen, normgerechten Drehstromanschluss bewegt sich der Festpreis im niedrigen dreistelligen Bereich – inklusive Anfahrt, Anschluss, Messung, Inbetriebnahme und Protokoll. Muss zusätzlich Drehstrom gezogen oder ein FI nachgerüstet werden, kommen entsprechende Material- und Arbeitskosten dazu. Wir nennen Ihnen den genauen Preis nach kurzer Bedarfsabfrage am Telefon.
Rein technisch lässt sich eine Geräteanschlussdose öffnen – aber rechtlich und versicherungstechnisch ist der Anschluss leistungsstarker Geräte (über 16 A bzw. an 400-V-Drehstromkreisen) Aufgabe einer Elektrofachkraft. Im Schadenfall (Brand, Stromschlag) wird die Versicherung den Nachweis verlangen. Lassen Sie es uns machen, dann sind Sie sauber abgesichert.
Manche kleinere Einzel-Induktionsfelder sind tatsächlich für Schuko zugelassen – das steht im Datenblatt. Vollwertige 4-Zonen-Induktionsfelder brauchen Drehstrom. Wir prüfen das anhand des Datenblatts und sagen Ihnen ehrlich, ob Schuko reicht oder Drehstrom nachgerüstet werden muss.
Bei vorhandenem, normgerechtem Drehstromanschluss: 30–60 Minuten inklusive Messung und Funktionstest. Wenn Drehstrom nachgerüstet werden muss, rechnen Sie mit einem halben bis ganzen Arbeitstag.
Ja – nach DIN VDE 0100-410 ist FI Typ A mit 30 mA in jeder neuen oder veränderten Anlage Pflicht. Falls in Ihrem Bestand kein FI vorhanden ist (häufig bei Anlagen vor 2007), rüsten wir gleich mit nach – das ist im Schadenfall lebensrettend und versicherungssicher.
Selbstverständlich. Wir kommen in Mietwohnungen, melden uns kurz beim Hausmeister, schließen den Herd an und übergeben das Protokoll an Sie und – falls gewünscht – an die Hausverwaltung. Auch Rahmenverträge mit WEG- und Hausverwaltern haben wir.
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