Licht, Heizung, Rollläden und Sicherheit zentral steuern – per App, Sprache oder ganz automatisch. Wir planen Ihr Smart Home individuell, herstellerunabhängig und zukunftssicher.
Ein gutes Smart Home erkennt man nicht daran, wie viele Schalter durch Apps ersetzt wurden, sondern daran, dass man es im Alltag fast vergisst – weil es einfach läuft. Das Licht im Flur ist gedimmt, wenn man nachts auf die Toilette geht. Die Rollläden fahren morgens automatisch hoch, im Sommer aber zuerst auf der Sonnenseite herunter, damit die Wohnung kühl bleibt. Die Heizung weiß, dass freitags niemand vor 17 Uhr da ist. Wenn der letzte Bewohner das Haus verlässt, gehen sämtliche Lichter aus, die Standby-Stromkreise werden getrennt und die Alarmanlage scharf geschaltet – ohne dass jemand ans Tablet gegangen wäre.
Genau dieses unaufdringliche Smart Home planen und installieren wir als Meisterbetrieb für Sie. Wir sind herstellerunabhängig: Wir verkaufen Ihnen weder ein bestimmtes Premium-System, weil wir damit den höchsten Marge erzielen, noch eine Bastellösung aus dem Elektronik-Discounter, die nach drei Jahren keiner mehr supportet. Stattdessen wählen wir – nach Bedarfsanalyse, Budget und Zukunftsplänen – das System aus, das in zehn Jahren noch funktioniert. KNX für Neubauten und Komplettsanierungen, Loxone oder Gira X1 für anspruchsvolle Bestandsobjekte mit Mischlösungen, Zigbee/Matter für die schrittweise Nachrüstung im Altbau.
KNX ist der weltweit etablierte Bus-Standard für Gebäudeautomation und nach unserer Erfahrung die beste Wahl, wenn Sie ohnehin neu bauen oder kernsanieren. Anders als bei proprietären Funkökosystemen sind Sie an keinen Hersteller gebunden – Tasterfeld von Gira, Bewegungsmelder von Theben, Heizungsaktor von MDT, Visualisierung auf einem Server beliebigen Herstellers: alles spricht denselben Bus. Die gesamte Logik liegt dezentral in den Aktoren und Sensoren, ohne Cloud, ohne Internet-Zwang. Fällt Ihr Internet aus, schaltet das Licht trotzdem. Geht ein Hersteller pleite, tauschen Sie das Gerät einfach gegen ein KNX-Pendant. Geplant und programmiert wird mit der ETS-Software – sauber dokumentiert, übergebbar an jeden anderen KNX-Betrieb.
KNX bedeutet höhere Investitionskosten als Funklösungen – dafür über zwanzig Jahre Lebensdauer, keine wiederkehrenden Lizenzkosten, keine Cloud-Abhängigkeit und nahezu beliebige Erweiterbarkeit. Wir planen die KNX-Topologie zusammen mit der Elektroinstallation, ziehen die grüne KNX-Busleitung in alle relevanten Räume, programmieren das Projekt in der ETS und übergeben Ihnen am Ende eine vollständige Dokumentation samt Backup.
Wenn Sie schon wohnen und nicht alles aufreißen wollen, sind Funkstandards die richtige Wahl. Wir setzen vor allem auf Zigbee 3.0 (offen, herstellerübergreifend), Matter (der neue Konsumstandard mit Apple-, Google- und Amazon-Unterstützung) sowie Bluetooth-Mesh und herstellerspezifische Funklösungen, wo die Anwendung das verlangt. In der Praxis bedeutet das: smarte Schaltaktoren hinter den vorhandenen Wandschaltern, Funk-Heizkörperthermostate auf den bestehenden Ventilen, Bewegungsmelder ohne Verkabelung, smarte Steckdosen-Zwischenstecker und Funk-Rollladenaktoren in den Rollladenkästen. Eine zentrale Bridge oder ein Controller koordiniert alles, die Bedienung läuft über App, Sprachassistent oder klassische Wandtaster, die wir umfunktionieren.
Im Wohnbereich spielen Licht und Beschattung die Hauptrolle: dimmbare Beleuchtung mit Lichtszenen für Essen, Filmabend, Lesen und Aufstehen, Tagesabläufe für Rollläden und Markisen abhängig von Sonnenstand, Helligkeit und Wind. Die Heizung lässt sich raumweise regeln (Einzelraumregelung), wahlweise nach Zeitplan, Anwesenheit oder Fensterkontakt – wenn das Fenster gekippt ist, schaltet der Heizkreis automatisch ab. Sicherheitsfunktionen wie Anwesenheitssimulation, Glasbruch- und Bewegungsmelder, smarte Türsprechanlage mit Video, smarte Schließzylinder und Rauchwarnmelder mit Funkvernetzung lassen sich ebenfalls integrieren. Multimedia (Multiroom-Audio, Heimkino-Vorbereitung), Garten (Bewässerung, Außenleuchten, Pool) und Energiemanagement (Strommessung, PV-Eigenverbrauchssteuerung, Wallbox-Lademanagement) runden das Spektrum ab.
Wir installieren Smart Home so, dass mehrere Bedienwege parallel funktionieren – das ist wichtig, weil nicht alle im Haushalt jeden Weg gleich gerne nutzen. Klassische Wandtaster bleiben (oder werden gegen smarte Glas-Taster getauscht), die App auf Tablet und Smartphone zeigt eine übersichtliche Visualisierung, Apple HomeKit, Google Home oder Amazon Alexa übernehmen die Sprachsteuerung. Wer gerade die Hände frei hat, drückt den Schalter; wer auf dem Sofa sitzt, sagt „Hey Siri, Filmabend"; wer aus der Ferne kommt, öffnet die App. Wichtig: Auch ohne Internet, App und Sprache muss alles funktionieren – das ist eine harte Anforderung in jedem unserer Konzepte.
Smart Home heißt nicht automatisch, dass Ihre Daten in einer fremden Cloud liegen. Wir bevorzugen lokale Lösungen, bei denen alle Automationen, Sensorwerte und Logiken im Haus bleiben – KNX ist dafür von Haus aus geeignet, bei Funkstandards setzen wir bevorzugt auf Bridges, die offline funktionieren (z. B. Home Assistant, ioBroker, Loxone Miniserver). Cloud-Funktionen schalten wir bewusst und nur dort hinzu, wo sie wirklich Mehrwert bringen, und trennen WLAN-Netze für Smart-Home-Geräte vom Hauptnetz, damit eine Schwachstelle nicht das ganze Heimnetz öffnet. So bleiben Sie souverän in Bezug auf Ihre Daten und sind nicht abhängig vom Online-Status eines Cloud-Anbieters.
Bevor wir auch nur eine Komponente bestellen, sprechen wir mit Ihnen: Welche Räume nutzen Sie wann? Wer im Haushalt soll was bedienen können? Was ist Wunsch, was ist Pflicht? Wie viele Funktionen wollen Sie tatsächlich täglich nutzen – und welche sind Spielerei? Aus dem Gespräch entsteht ein realistisches Konzept mit Investitionsplan und Etappen. Wenn ein einfaches Funkrelais den Job genauso gut erledigt wie ein KNX-Bus-Aktor, schlagen wir die einfache Lösung vor. Nach der Installation nehmen wir uns die Zeit für eine Einweisung mit allen Bewohnern, dokumentieren das System schriftlich und stehen für Anpassungen, Erweiterungen und Updates langfristig zur Verfügung. Smart Home ist kein einmaliger Projekt-Abschluss, sondern eine Beziehung – wir wollen, dass Sie auch in fünf Jahren noch Spaß an Ihrem System haben.
Wir hören zu: Tagesabläufe, Lieblingsfunktionen, Schmerzpunkte, Budgetrahmen. Daraus entsteht ein realistisches Konzept – nicht der größte Katalog.
KNX, Loxone, Funk oder Mischbetrieb? Wir empfehlen das System, das zu Gebäude, Budget und Zukunftsplänen passt – inklusive Erweiterungspfad.
Stromlaufpläne, Tasterbelegung, Aktorenliste, Visualisierung – alles im Vorfeld festgelegt. Sie bekommen einen verbindlichen Festpreis.
Saubere Verkabelung im Neubau bzw. Nachrüstung im Bestand, anschließend Programmierung mit ETS bzw. Hersteller-Tools – getestet, dokumentiert.
Wir nehmen uns Zeit für eine Schulung aller Bewohner, übergeben Doku und Backup und sind für künftige Anpassungen Ihr Ansprechpartner.
Kein Marken-Lock-in: Wir empfehlen das System, das wirklich zu Ihnen passt – nicht das mit der besten Marge.
Wo möglich lokal statt Cloud, getrennte Smart-Home-Netze, keine Daten-Weitergabe an Dritte.
Licht, Klima und Beschattung passen sich Ihrem Tagesablauf an – ohne dass Sie ständig konfigurieren müssen.
Heizung nach Anwesenheit, Beschattung gegen Hitze, Standby-Trennung – das spart messbar Strom und Heizkosten.
Offene Standards (KNX, Matter), saubere Doku und ETS-Backup machen Ihr System auf 20 Jahre erweiterbar.
Ein fester Ansprechpartner – auch nach der Inbetriebnahme. Erweiterungen, Updates und Bugfixes von einer Hand.
Sehr unterschiedlich, je nach System und Umfang. Eine Funk-Nachrüstung mit smarter Beleuchtung, Heizung und Rollläden in einer 80-m²-Wohnung beginnt im niedrigen vierstelligen Bereich. Ein vollwertiges KNX-System im Einfamilienhaus liegt – inklusive Programmierung und Visualisierung – meist im mittleren bis oberen fünfstelligen Bereich, kann aber etappenweise umgesetzt werden. Wir kalkulieren transparent zum Festpreis nach Bedarfsanalyse.
Faustregel: Wenn Sie ohnehin neu bauen oder kernsanieren und langfristig denken, ist KNX die beste Wahl – höhere Anschaffung, aber 20+ Jahre Lebensdauer, keine Cloud-Abhängigkeit, beliebig erweiterbar. Wenn Sie im Bestand wohnen und schrittweise nachrüsten möchten, sind Zigbee und Matter ein hervorragender Kompromiss zwischen Komfort, Preis und Aufwand.
Ja – und das ist uns wichtig. Wir planen Systeme so, dass Lichter, Heizung und Rollläden auch dann zuverlässig schalten, wenn Internet, App-Server oder Cloud-Dienst ausfallen. KNX ist von Haus aus offline, bei Funklösungen setzen wir auf lokale Bridges (z. B. Home Assistant, Loxone Miniserver), die ohne Cloud auskommen.
Ja, wenn das System sauber geplant wurde. KNX ist konzeptionell unbegrenzt erweiterbar, bei Funksystemen achten wir auf offene Standards (Zigbee, Matter), damit Sie auch in fünf Jahren noch Komponenten dazukaufen können – auch von anderen Herstellern.
Mit Sorgfalt: ja. Wir trennen Smart-Home-Geräte vom Haupt-WLAN in ein eigenes IoT-Netz, verwenden lokale Steuerungen statt unnötiger Cloud-Verbindungen, achten auf regelmäßige Firmware-Updates und sichere Passwörter. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht – aber ein gut konfiguriertes System ist deutlich sicherer als ein zusammengewürfelter Zoo aus Discount-Geräten.
Bei offenen Standards wie KNX, Zigbee und Matter: nichts Dramatisches – Sie tauschen das Gerät gegen ein Pendant eines anderen Herstellers. Bei geschlossenen Premium-Systemen kann das schwieriger werden; deshalb beraten wir Sie vorher ehrlich über die Lock-in-Risiken jedes Systems und bevorzugen wo immer möglich offene Standards.
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