Saubere Durchführungen für Kabel, Lüftung, Klima oder Hausanschluss durch Beton, Stahlbeton, Mauerwerk und Naturstein – mit Diamant-Kernbohrgerät, randscharf, staubarm und ohne Risse im umliegenden Material.
Sobald ein neues Kabel, ein Rohr, eine Lüftung oder eine Klimaleitung durch eine Wand oder Decke muss, stellt sich die Frage: bohren oder stemmen? Bei tragenden Bauteilen, Sichtbeton, frisch verputzten Flächen oder hochwertigen Fassaden gibt es eigentlich nur eine richtige Antwort – die Kernbohrung. Mit einer Diamant-Bohrkrone fräsen wir einen exakt runden, millimetergenauen Durchbruch, ohne dass das umliegende Material reißt, ausbricht oder gefährlich geschwächt wird. Der Bohrkern lässt sich am Stück entnehmen und entsorgen, das Bohrloch wird gegebenenfalls staubarm abgesaugt oder mit Wasser gespült, und der anschließende Verschluss (Manschette, Brandschutzschott, Kabeldurchführung) ist deutlich einfacher als bei einem unregelmäßigen Stemmloch.
Als Elektro-Meisterbetrieb mit Spezialisierung auf Wand- und Deckendurchbrüche bohren wir für unsere Kunden in Wiesbaden, Frankfurt, Königstein und im Taunus täglich – für Hausanschlüsse (Strom, Glasfaser, Wasser, Gas), für Wallboxen, Außensteckdosen, Wärmepumpen-Leitungen, Klimasplit-Geräte mit Kondensatabfuhr, Bad- und Küchenlüftungen, Dunstabzugsabluft, Datenkabel zwischen Gebäuden, Photovoltaik-Verbindungen vom Dach in den HWR, Gartenstrom, Einbau-Briefkästen und vieles mehr. Egal ob Ø 30 mm für eine Datenleitung oder Ø 500 mm für die Wärmepumpen-Außenleitung: Wir haben die passende Bohrkrone und das passende Bohrgerät dabei.
Diamant-Kernbohrkronen kommen mit allen relevanten Bauteilen zurecht. Beton und Stahlbeton sind unser Standard – Bewehrungseisen werden mitgeschnitten (kein Problem für die Bohrkrone, aber statisch bedenken). Klassisches Mauerwerk (Vollziegel, Kalksandstein, Hochlochziegel, Porenbeton) ist meist sogar noch einfacher zu bohren. Naturstein (Granit, Sandstein, Basalt) bohren wir mit hochwertigen Bohrkronen passender Schärfe. Auch Backstein-Klinker, Sichtbeton, Stampfbeton, geschosshohe Fertigteilwände und Decken sind kein Hindernis. Bei Holz, Trockenbau oder Hohlblocksteinen reicht meist eine einfache Lochsäge oder ein Bohraufsatz – Sie zahlen nur das, was wirklich gebraucht wird.
Unsere Bohrkronen decken alle gängigen Anwendungsfälle ab: Ø 30–50 mm für Datenleitungen, dünne Stromkabel und kleine Lüftungen; Ø 60–100 mm für Bad- und WC-Lüfter, Klima-Kondensatabläufe, Strom-Hausanschlusskabel; Ø 100–150 mm für Wärmepumpen-Vorlauf/Rücklauf, Klimasplit-Leitungen, größere Lüftungsrohre; Ø 150–250 mm für KWL-Lüftungsanlagen, Wärmepumpen-Außenanbindung, Schornsteinabführungen; Ø 250–500 mm für Gas-, Wasser- und Stromhauseinführungen sowie für große Kabelpritschen im Gewerbe. Bei Sondermaßen oder mehrfachen parallelen Bohrungen organisieren wir die passende Bohrkrone auf Ihre Anfrage.
Trockenbohrung mit Industriestaubsauger arbeitet ganz ohne Wasser – ideal in fertig bewohnten Räumen, in Büros mit empfindlichen Geräten, in fertigen Heizkellern und überall dort, wo Wasser stören würde. Wir nutzen H- bzw. M-klassifizierte Sauger mit HEPA-Filter, die den Bohrstaub direkt am Bohrkopf abziehen – Sie sehen kaum Staub, riechen kein Bohrmehl, und nachher ist nur Boden zu wischen, nicht zu putzen. Nassbohrung mit Wasserkühlung ist die Methode der Wahl bei sehr großen Durchmessern, sehr hartem Beton oder im Außenbereich. Wir saugen das Bohrwasser direkt am Bohrloch ab, sodass keine Pfützen oder Verschmutzungen zurückbleiben. Welche Variante zu Ihrem Vorhaben passt, klären wir im Vor-Ort-Termin.
Bei tragenden Wänden, Stützen, Trägern und Decken greift die Statik. Wir prüfen vorab den Plan, sprechen bei nichttrivialen Bohrungen mit dem Statiker oder Architekten und halten die Mindestabstände zu Bewehrungseisen, Trägern und Bauteilrändern ein. Bei statisch sensiblen Bauteilen (z. B. Spannbetondecken, schmale Stützen, Auflagerbereiche) lehnen wir Bohrungen offen ab oder verlangen die Freigabe durch den Statiker – Sicherheit geht vor Termin. Im Wohnungsbau lassen sich die meisten Bohrungen problemlos umsetzen, kritische Stellen erkennen wir vor Ort an Geräusch, Bohrgeschwindigkeit und Bewehrungserkennung.
Eine Bohrung in einer brandschutzrelevanten Wand (z. B. Wohnungs-Trennwand, Treppenhauswand, Brandabschnittsgrenze in Mehrfamilienhäusern und im Gewerbe) muss nach dem Kabelzug auch wieder brandschutzkonform verschlossen werden – sonst nutzt die Kernbohrung dem Brandschutzkonzept des Gebäudes nicht. Wir verbauen geprüfte Brandschutzmanschetten, intumeszierende Spachtelmassen, Brandschutzkissen oder Mineralwolle-Stopfen je nach Anwendung und Klassifikation (R30, R60, R90 nach DIN 4102 / DIN EN 13501). Auch Schallschutzanforderungen (z. B. zwischen Wohnungen) berücksichtigen wir mit elastischen Manschetten, sodass die Schalldämmung erhalten bleibt.
Bohrungen durch Außenwände (typisch: Wallbox-Kabel, Wärmepumpe, Klimasplit, Außensteckdose, Glasfaser) bekommen eine Schräglage nach außen, damit kein Wasser in die Wand läuft. Anschließend setzen wir wasserdichte Gummimanschetten oder Mauerdurchführungen mit innerer Dämmung – wichtig in dieser Region wegen Schlagregen und Frost. Bei WDVS-Fassaden (Wärmedämmverbundsystem) achten wir besonders auf die luft- und winddichte Durchführung, damit keine Wärmebrücke und keine Feuchtequelle entsteht. Auf Wunsch versiegeln wir die Außenseite zusätzlich mit elastischer Dichtmasse passend zur Putzfarbe.
Wir wissen, dass Kernbohrungen oft erst „in letzter Minute" auf den Plan rücken – wenn der Sanitär die Wärmepumpe liefert, die Klimafirma den Splitter setzen will oder der Heizungsbauer ohne Durchbruch nicht weiterkommt. Deshalb haben wir die Bohrtechnik immer fahrbereit auf dem Wagen und können in Wiesbaden, Frankfurt, Königstein und im Taunus oft am selben oder nächsten Werktag ausrücken. Bei kleineren Bohrungen sind wir in einer Stunde vor Ort, durchgebohrt und wieder weg; bei größeren Bohrungen mit Statikfreigabe planen wir den Termin entsprechend.
Sie nennen uns Anwendung, Wandstärke, Material und gewünschten Durchmesser – wir wählen Bohrkrone und Bohrmethode.
Wir prüfen die Wand auf Bewehrung, klären Statik und Brandschutzanforderungen und nennen einen Festpreis.
Bohrständer wird gesichert montiert, Möbel und Boden werden mit Folien abgedeckt, Staubsauger oder Wasserabsaugung positioniert.
Diamant-Bohrkrone arbeitet sich präzise durch das Bauteil, der Bohrkern wird am Stück gezogen und entsorgt.
Brandschutz-Manschette setzen, Außenwand abdichten, sauber aufräumen, Funktionsfreigabe für die nachfolgenden Gewerke.
Diamant-Bohrkrone und stabiler Bohrständer liefern exakte runde Löcher ohne Mikrorisse im umliegenden Material.
Bewehrungserkennung, Mindestabstände, Statiker-Freigabe wo nötig – kein Risiko für Ihr Bauteil.
H/M-klassifizierte Sauger ziehen den Bohrstaub direkt am Bohrkopf ab – auch in bewohnten Räumen sauber.
Oft am selben oder nächsten Werktag – damit andere Gewerke (Klima, Wärmepumpe, Sanitär) nicht warten müssen.
Geprüfte Manschetten, R30/R60/R90, schallschutzgerechte Abdichtung – konform zur Bauordnung.
Sie wissen vor dem ersten Bohrkratzer, was die Bohrung kostet – inklusive Verschluss und Entsorgung.
Der Preis hängt von Durchmesser, Wandstärke, Material und Zugänglichkeit ab. Eine kleine Bohrung Ø 50–80 mm in Mauerwerk beginnt im niedrigen dreistelligen Bereich, eine 200-mm-Bohrung in Stahlbeton liegt entsprechend höher. Wir nennen Ihnen einen verbindlichen Festpreis nach Vor-Ort-Termin – inklusive Verschluss und Entsorgung des Bohrkerns.
Eine kleine Bohrung Ø 30–80 mm in normalem Mauerwerk ist in 15 bis 30 Minuten erledigt. Stahlbeton mit großem Durchmesser kann 1 bis 3 Stunden dauern. Plus Auf- und Abbau des Bohrgeräts: rechnen Sie für einen Standardtermin mit ca. 1 bis 2 Stunden Anwesenheit vor Ort.
Trockenbohrung mit HEPA-Industriestaubsauger ist erstaunlich sauber – der Staub wird direkt am Bohrkopf abgezogen. Nassbohrung erzeugt Bohrwasser, das wir absaugen. Wir decken Möbel und Boden vorher mit Folien ab und säubern den Bereich nach Abschluss. Keine Sandsäcke voller Schutt, keine grauen Wände im Wohnzimmer.
In nichttragende Wände ja – ohne große Voraussetzungen. Tragende Wände, Decken und Stützen brauchen je nach Bohrlage und Größe eine Statiker-Freigabe. Wir prüfen das vor Bohrung und holen die Freigabe ein bzw. lehnen kritische Bohrungen offen ab. Sicherheit geht vor.
Ja. Bei brandschutzrelevanten Wänden (z. B. zwischen Wohnungen, am Treppenhaus, in Brandabschnitten) verschließen wir die Durchführung mit geprüften Manschetten oder intumeszierenden Massen entsprechend Klassifikation (R30/R60/R90). Sie bekommen die Doku des verbauten Systems für Bauunterlagen oder Versicherung.
Ja, sofern die Genehmigung des Eigentümers / Verwalters vorliegt – das ist Pflicht bei tragenden Wänden und bei Außenfassaden. Innerhalb nichttragender Innenwände ist meist nur eine Information notwendig. Wir bohren sauber und so, dass beim Auszug ein einfacher Verschluss ausreicht.
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